dialogguru bringt still gewordene Kunden wieder ins Gespräch. Gründer Tobias Weustenfeld berät Unternehmen zu Dialogmarketing, Kundenbindung und KI-Telefonie, von der Werkstatt bis zur Praxis.
- Branche
- Dialogmarketing
- Standort
- Karlsbad, Baden-Württemberg
- Im Einsatz seit
- September 2026
Projekt mit
Tobias WeustenfeldGründer von dialogguru
Stand:
Ausgangslage
Im Video zeigt Anton in drei Minuten, wie der Ablauf für dialogguru arbeitet. Darunter lesen Sie die ganze Geschichte.
Tobias berät Unternehmen, die ihre Bestandskunden wieder erreichen wollen. Sein Wissen soll regelmäßig sichtbar sein: im Blog auf dialogguru.de und auf seinem persönlichen LinkedIn-Profil.
Dafür braucht es jede Woche ein Thema, Recherche, einen Text, Bilder und eine Freigabe. Das Ziel des Projekts: Ein Ablauf bereitet diese Arbeit vor, ohne dass die Texte nach KI klingen. Tobias wählt aus, prüft und gibt frei.
Auf einen Blick
| Aufgabe | Lösung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Jede Woche ein passendes Thema | Recherche nach Zeitplan, Dauerthemen und Trends im Wechsel | Tobias wählt aus Vorschlägen |
| Fachlich belastbare Texte | Der Entwurf stützt sich auf recherchierte Quellen | Zahlen ohne Quelle kommen nicht in die Freigabe |
| Keine typische KI-Sprache | Ein zweites KI-Modell liest jeden Blogentwurf gegen | KI-Floskeln werden vor der Freigabe gestrichen |
| Mehr aus jedem Thema machen | Fünf LinkedIn-Posts je Beitrag, in drei Formaten | Ein Thema reicht für eine LinkedIn-Woche |
| Kontrolle über jede Veröffentlichung | Freigabe für Blog und LinkedIn im eigenen Arbeitsbereich | Nichts erscheint ohne Tobias’ Okay |
| Besser werden mit der Zeit | Vergleich von Entwurf und freigegebener Fassung | Aus Korrekturen werden Lernregeln |
Die Aufgabe
Ein Fachblog wirkt nur, wenn regelmäßig etwas Neues erscheint. Gleichzeitig steht jeder Beitrag für dialogguru. Tobias bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Marketing mit. Die Texte müssen diesem Anspruch gerecht werden.
Die Aufgabe hatte vier Teile:
1. Regelmäßig, ohne jede Woche bei null anzufangen.
Jede Woche braucht ein neues Thema, Recherche, Text und Bild. Diese Vorarbeit sollte ein fester Ablauf übernehmen.
2. Fachlich sauber.
dialogguru berät zu Kundenbindung. Jede Zahl im Text muss stimmen und eine Quelle haben.
3. Kein KI-Einheitsbrei.
Austauschbare KI-Texte erkennen viele Leser sofort. Die Beiträge sollen klingen, als hätte sie ein Fachmann geschrieben.
4. Ein Thema, mehrere Kanäle.
Aus jedem Blogbeitrag sollen Posts für Tobias’ LinkedIn-Profil entstehen. Veröffentlicht wird nur, was er freigegeben hat.
Die Lösung
Wir haben für dialogguru einen Ablauf gebaut, der Recherche, Blog und LinkedIn verbindet. Gesteuert wird er in einem eigenen Arbeitsbereich. Dort sieht Tobias neue Entwürfe, gibt sie frei und legt fest, wann der nächste Lauf startet.

Diese fünf Bausteine tragen den Ablauf:
1. Themen, die nicht ausgehen
Der Ablauf wechselt zwischen Dauerthemen und aktuellen Trends. Dauerthemen stehen in einer Liste und kommen der Reihe nach dran. Für Trends recherchiert der Ablauf nach Zeitplan und schlägt Themen vor. Tobias wählt aus, was passt.

2. Belegt statt behauptet
Bevor ein Entwurf entsteht, sammelt der Ablauf Quellen. Der Text darf sich nur auf diese Quellen stützen. Nennt er Zahlen ohne Beleg, fällt er durch die Prüfung und kommt gar nicht erst in die Freigabe.
3. Ein zweiter Lektor gegen KI-Sprache
Den Blogentwurf schreibt ein KI-Modell. Gegengelesen wird er von einem zweiten, anderen Modell, denn ein Modell hört den eigenen Akzent schlecht. Der Lektor streicht typische KI-Wörter und Floskeln, bricht starre Satzmuster auf und kürzt lange Sätze. Inhalt und Fakten bleiben gleich.
4. Fünf LinkedIn-Posts in drei Formaten
Ist der Blogbeitrag freigegeben, schreibt der Ablauf fünf LinkedIn-Posts dazu: Karussells mit eigenen Folien, reine Textbeiträge und Bildbeiträge. Für Bildbeiträge bekommt Tobias einen kurzen Fotoauftrag. Er setzt auf eigene Fotos statt auf Stockbilder.
Jeden Post gibt Tobias einzeln frei oder verwirft ihn. Freigegebene Posts gehen an Buffer. Von dort veröffentlicht Tobias sie auf seinem Profil.

5. Ein Ablauf, der mitlernt
Ändert Tobias einen Entwurf, vergleicht der Ablauf die erste Fassung mit der freigegebenen. Daraus leitet er bis zu vier Regeln zu Stil und Inhalt ab. Tippfehler und Einzelfälle zählen nicht. Die Regeln fließen in alle folgenden Entwürfe ein. Tobias sieht sie jederzeit unter „Lernregeln“.
Außerdem gebaut: ein Self-Check mit PDF-Auswertung
Auf dialogguru.de können Interessenten in einem kurzen Check prüfen, wo es bei ihnen hakt. Nach der Bestätigung ihrer E-Mail-Adresse bekommen sie eine persönliche Auswertung als PDF. Der Kontakt landet direkt im CRM von dialogguru.
Wer was macht
| Schritt | Das übernimmt der Ablauf | Das macht Tobias |
|---|---|---|
| Thema | Recherchiert Dauerthemen und Trends, schlägt Themen vor | Wählt ein Thema aus |
| Blogbeitrag | Schreibt den Entwurf mit Quellen, FAQ und Titelbild, aufgebaut für Google | Prüft, ändert und gibt frei |
| Sprache | Lässt jeden Blogentwurf von einem zweiten Modell gegenlesen | Hat das letzte Wort |
| Veröffentlichung | Stellt den Beitrag nach der Freigabe auf dialogguru.de | Gibt frei |
| Schreibt fünf Posts in drei Formaten | Gibt jeden Post einzeln frei | |
| Fotos | Schreibt für Bildbeiträge einen Fotoauftrag | Liefert eigene Fotos |
| Buffer | Übergibt freigegebene Posts an Buffer | Veröffentlicht auf LinkedIn |
| Lernregeln | Leitet aus Korrekturen Regeln ab | Sieht alle Regeln im Arbeitsbereich |
Das Ergebnis
Seit September 2026 läuft der Ablauf im Alltag. Seitdem erscheint auf dialogguru.de jede Woche ein neuer Fachbeitrag. Drei Beispiele:
- Print-Mailings zur Bestandskundenreaktivierung
- Signale für Kundenabwanderung erkennen
- CRM-Daten bereinigen vor der Automation
- 1Blogbeitrag pro Woche
- 5LinkedIn-Posts je Beitrag
- 3Formate: Karussell, Text und Bild
- 2KI-Modelle je Blogbeitrag: eines schreibt, eines prüft
- 0Veröffentlichungen ohne Freigabe
- PDFAuswertung nach jedem Self-Check
Was sich im Alltag ändert
Weniger Vorarbeit
Recherche, Entwurf, Titelbild und LinkedIn-Posts bereitet der Ablauf vor. Tobias wählt aus, prüft und gibt frei.
Volle Kontrolle
Blog und LinkedIn werden getrennt freigegeben. Was nicht passt, verwirft Tobias mit einem Klick.
Bessere Entwürfe mit der Zeit
Jede Korrektur wird zur Regel für die nächsten Beiträge. So passen neue Entwürfe mit der Zeit besser zur Sprache von dialogguru.
Betreuung im laufenden Betrieb
Wir betreuen den Ablauf weiter und passen ihn an, wenn sich Wünsche oder Themen ändern.
Fazit
In wenigen Wochen wurde aus einer Idee ein Ablauf, der jede Woche arbeitet. dialogguru bekommt jede Woche einen belegten Blogbeitrag und fünf LinkedIn-Posts dazu. Ein zweites KI-Modell liest die Blogtexte gegen, und nichts erscheint ohne Tobias’ Freigabe. Aus jeder Korrektur lernt der Ablauf dazu.
Sie möchten Ihr Fachwissen regelmäßig zeigen, ohne jede Woche bei null anzufangen? Sprechen Sie mit uns über Ihre Content-Automatisierung.
Häufige Fragen
Tobias wählt Themen aus, prüft die Entwürfe und gibt sie frei. Für Bildbeiträge liefert er eigene Fotos. Recherche, Entwürfe, Titelbilder, LinkedIn-Posts und die Übergabe an Buffer übernimmt der Ablauf.




